Freiwillige Feuerwehr Thaleischweiler Fröschen
Freiwillige Feuerwehr Thaleischweiler Fröschen
Freiwillige Feuerwehr Thaleischweiler-Fröschen
Freiwillige Feuerwehr Thaleischweiler-Fröschen

      Geschichte der Feuerwehr                   Thaleischweiler - Fröschen

Die erste Erwähnung unserer Feuerwehr stammt aus dem Jahre 1860. Man kann aber davon ausgehen dass schon davor ein Feuerlöschwesen existierte.

Zum ersten mal amtlich erwähnt wurde sie 1872 als das Bürgermeisteramt Ausrüstungsgegenstände anschaffte.

 

Das erste Protokollbuch liegt vor ab dem 22.07.1913. Darin wurde als Übung 1,5 Stunden "Fußexerzieren" vermerkt.

Bis nach dem zweiten Weltkrieg war es eine reine Pflichtfeuerwehr. Die Mannschaftsstärke wurde im Jahre 1914 mit 113 Mann angegeben.

 

Für das Jahr 1916 liegt auch eine erste Inventarliste vor. Danach bestand die Ausrüstung aus folgenden Gegenständen:

1 Schiebeleiter zweiteilig

1 Leiter einteilig

2 Dachleitern

25 Helme

10 Gurte

5 Leinen

10 Beile

2 Gurthaken

23 Stoffeimer

2 Laternen

1 Absperrleine

10 Schlauchbinden

2 Feuerhaken

4 Signale

6 Stöcke für die Ordnungsmannschaft

4 Pechfackeln

6 Schlauchhaken

1 Schlauchaufzug

15 Schläuche mit einer Gesamtlänge von 140 Metern

1 Wasserspritze 4- Rädrig

1 Wasserspritze defekt

1 Schlauchwagen

2 Hydrantenköpfe mit Hydrantenschlüssel

30 Lederdichtungen

1 Bürste

4 Gummiverdichtungsringe

3 Lederriemen

 

Die Unterbringung der Wehr war zu dieser Zeit ein Spritzenhaus gegenüber des alten Gemeindeamtes.

Die Alarmierung erfolgte durch eine Glocke im Turm der protestantischen Kirche und durch Hornisten.

 

Die Mannschaftsstärke betrug in den Jahren 1920-1939 durchschnittlich 120 - 150 Mann.

Im Jahre 1934 wurde eine fahrbare Schiebeleiter angeschafft.

 

Durch den fortschreitenden 2. Weltkrieg wurde auch die Ausrüstung der Wehr angepasst.

Am 14.03.1943 wurde zum ersten mal ein Anhänger mit TS8 erwähnt der von der Mannschaft von Hand zum Einstzort gezogen werden mußte. Dieser TSA und die große fahrbare Schiebeleiter waren damals im Rückgebäude Levy untergebracht (heute Parkplatz ehemalige Post). Auf dem Wohnhaus dieser Familie war auch die Luftschutzsirene installiert.

Am ende des Jahres 1943 bekam die Wehr ein Gruppenfahrzeug zur Verfügung gestellt (zu diesem Fahrzeug suchen wir händeringend Info´s).

Im Verlauf des Krieges kamen die Wehrleute unter anderem bei den Bombenangriffen auf Pirmasens, Frankenthal und Ludwigshafen zum Einsatz.

 

Nach beendigung des Krieges wurde das Gruppenfahrzeug von den Besatzungstruppen beschlagnahmt und verschwand. Auch die Pflichtfeuerwehr wurde aufgelöst.

Die Freiwilligen Feuerwehren Thaleischweiler und Thalfröschen wurden gegründet.

Die Wehr Thaleischweiler erhielt 1950 ein LF 8 das gebraucht von der Stadt Bad Kreuznach kam.

1955 lieferte die Firma Metz ein TLF 16 mit 2400l Wassertank und Schaumausrüstung nach Thaleischweiler. Das alte LF 8 wurde an die Stadt Hornbach verkauft (auch hier suchen wir weitere Info´s über dieses Fahrzeug). Im selben Jahr zog die Wehr in ein neues Spritzenhaus im Schulhof um (heute steht dort die Verwaltung der Verbandsgemeinde).

Dieses Haus war aber auch nur eine umgebaute Scheune. Das Wasser des TLF mußte im Winter abgelassen werden damit es nicht einfror und die Kleidung vergammelte Aufgrund der Feuchtigkeit.

 

Die Feuerwehr Thaleischweiler war damals aufgrund ihrer Schlagkraft auch für weitere Orte im damaligen Kreis Pirmasens zuständig.

Zum Ausrückebereich zählten:

Höhmühlbach, Nünschweiler, Petersberg, Höhfröschen, Hettenhausen und Wallhalben.

 

Die Feuerwehr Thalfröschen hatte ihr Gerätehaus damals in der Kurve wo heute die Zufahrt zur IGS ist. Es bestand aus einem Stellplatz für das 1965 beschaffte TSF und einem verschindeltem Schlauchturm.

 

Da die Platzverhältnisse im alten Spritzenhaus sehr beengt waren entschloß man sich mit dem Neubau der Verbandsgemeindeverwaltung 1967 auch ein neues Gerätehaus zu bauen. So standen erstmals 3 Fahrzeugboxen, Arbeitsgrube, Dusche, WC, Lagerraum und Aufenthaltsraum zur Verfügung. Nach der Zusammenlegung von Thaleischweiler und Thalfröschen 1969 wurde das TSF von Thalfröschen auch ins Gerätehaus nach Thaleischweiler umgestellt. Das Fröschener Spritzenhaus wurde im Zuge des Schulneubaus 1977 abgerissen.

 

Ein weiterer Meilenstein war die Beschaffung eines Großtanklöschfahrzeuges 16/55 im Jahr 1975. Das Fahrzeug verfügte über einen 5500l Wassertank und 500l Schaumtank und wurde am 28.10.1975 bei der Firma Ziegler in Giengen abgeholt.

 

Im Jahre 1976 wurde endlich die Funkalarmierung über Meldeempfänger und Sirenen eingeführt. Auch hier hieß es wieder zusammenrücken im Gerätehaus für den Einbau eines Funktisches.

 

Schon einige Jahre nach Inbetriebnahme platzte das neue Gerätehaus aus allen Nähten. Jeder qcm wurde als Lager und Abstellfläche genutzt.

 

1978 erhielt die Wehr vom Landkreis ein Stromaggregat 16KvA auf Einachsanhänger.

Dieses wurde 1979 beim Papstbesuch in Mainz zum ersten mal eingesetzt.

Außerdem nahm die Wehr im April 1979 an einer Großübung zusammen mit französischen Wehren im Raum Bitsch teil.

 

1980 wurde das alte TLF zum Gerätewagen umgebaut um den neu angeschafften Rettungssatz für Verkehrsunfälle unterbringen zu können. Dieser Satz bestehend aus Schere, Spreitzer, Rettungszylinder, Hydraulikaggregat und Stromerzeuger war eines der ersten dieser Geräte im Kreis Pirmasens. Dadurch erweiterte sich der Einsatzradius der Wehr weiter.

 

Im Juni 1982 beschaffte man eine Anhängeleiter AL 18. Diese war aufgrund Platzmangels niemals im Gerätehaus untergestellt, sondern zuerst im ehemaligen Anwesen Draxel, danach in der Scheune Otto Nagel in der Hauptstr. und schließlich bis zum Umzug ins neue Gerätehaus in der Scheune Jakob Mangold in der Raiffeisenstr. Dies ließ den Einsatzwert der Leiter gegen Null tendieren.

 

Am 1. Mai 1983 wurde der Förderkreis der

Freiwilligen Feuerwehr Thaleischweiler - Fröschen gegründet.

Erster Vorsitzender war Otto Knecht.

 

Am 29. Mai 1983 erhielt die Wehr ein neues Löschgruppenfahrzeug 16. Ausgestattet mit 800l Löschwassertank, Seilwinde, Stromerzeuger, Rettungssatz, Lichtmast, Steck- Schiebe- und Hakenleiter, Atemschutzgeräten und fahrbarer Schlauchhaspel war das Fahrzeug richtungsweisend für eine komplett neue Fahrzeuggeneration die allerdings erst ca. 15 Jahre später im Rest von Deutschland einzug hielt.

Das alte TLF wurde dafür außer Dienst gestellt.

 

Im Jahre 1984 stiftete die Mannschaft der Wehr eine Standarte. Sie wurde am 19/20 Mai geweiht. Pate für die Standarte ist die Feuerwehr Weselberg. Beim anschließenden Umzug durch den Ort nahmen 28 Wehren teil.

 

Anläßlich der Gerätehauseinweihung im Partnerort Presles (Frankreich) nahm 1985 eine Abordnung der Wehr mit dem neuen LF 16 teil.

 

In der Nacht zum 22. Mai 1986 kam es zu einem Brand im Spänesilo des Sägewerkes Hüther. Das Sägewerk brannte in der Folge komplett nieder. Das Wohnhaus und der angebaute Wellnessbereich konnte durch den Einsatz von 18 Feuerwehren mit 22 Fahrzeugen gerettet werden.

 

Fahrzeugpark im Jubiläumsjahr der Ortsgemeinde 1987:

Tanklöschfahrzeug 16/55

Löschgruppenfahrzeug 16

Tragkraftspritzenfahrzeug

Notstromaggregat 16 KvA

Anhängeleiter AL 18

Schlauchboot

 

Nachdem im Jahre 1980 ein neues Schulzentrum im Ortsteil Fröschen errichtet wurde kam es am 27. September 1988 im Zuge von Dacharbeiten an der Sporthalle zu einem Grossbrand. Alle Schüler und Lehrer konnten sich unverletzt retten, aber die Halle brannte trotz des Einsatzes von 10 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen vollkommen nieder.

 

1988 wurde das ehemalige TSF der Feuerwehr Petersberg zu einem GW-Öl umgerüstet und ebenfalls in der Scheune Mangold untergestellt.

 

1990 wurde der freistehende Funktisch in der Fahrzeughalle abgeteilt und so eine kleine Einsatzzentrale geschaffen. Auch der erste PC hielt Einzug im Gerätehaus.

 

Um die Einsatzbereitschaft zu erhalten und um den Nachwuchs zu fördern wurde 1992 eine Jugendfeuerwehr gegründet. Ein Jugendraum wurde in der Grundschule eingerichtet.

 

Ein weiteres Großereignis war das Hochwasser im Jahre 1993 was der Wehr zwischen dem 20-30 Dezember einen Dauereinsatz einbrachte und im Ort schwere Schäden anrichtete.

 

Die größte Sorge der Wehr am Ende des 1980 ér Jahre war die akute Raumnot im alten Gerätehaus. Nach der Einrichtung einer Funkeinsatzzentrale und der Ausstattung der Wehr mit Atemschutzgeräten gab es kein Plätzchen mehr um Material abzustellen.

So entschied man sich die Planung eines neuen Gerätehauses in Angriff zu nehmen.

Verschiedene Standorte wurden geprüft und man kam zu dem Schluß dass ein Gelände in der Grieshohlstr. unterhalb der Grundschule ein geeigneter Standort wäre.

 

Im Oktober 1994 begannen die Bauarbeiten des neuen Feuerwehrgerätehauses und am 

27.April 1995 wurde Richtfest gefeiert.

Der Umzug der Wehr in die neue Unterkunft fand dann ab dem 06.11.1995 statt.

 

 

 

 

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